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Bewertung:  / 9
SchwachSuper 
Written by . Posted in Band E- on 09 April 2013.
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Interview: "Der Name - Error Enter Exit - ist eine mystische Metapher, die mir eines Tages in den Kopf kam... Basis ist Error. Der Irrtum. Eine Bewußtseinsstufe in der man erkennt, dass sich etwas ändern muss... Enter ist die aktive Phase. Man muss etwas tun. Sich bewegen. Nur so erreicht man den Exit, Ausgang, den neuen Zustand, den man herbeiführen möchte... Die meisten Leute verweilen im Error und jammern... Darum drehen sich auch die Texte... Körper und Geist bewegen, das ist unser Ziel!"

Vielen Dank, das ihr euch die Zeit für ein Interview nehmt!

Vorweg gleich die Frage, wer seid ihr, was macht ihr und seit wann gibt es euch?

Wir sind Error Enter Exit, eine Darkwave Band aus Deutschland. Unsere Musik umfasst ein breites Spektrum. Es reicht von Electro über Darkwave und Industrial bis hin zum Gothic Rock. Schwer zu erklären. Am Besten, Du hörst mal rein und bildest Dir selbst eine Meinung, die uns natürlich interessiert! (lacht)

Durch welche Einflüsse ist diese Musik entstanden?

Durch ein Leben voller Musik... Das fängt schon im Kindesalter an. 60er... Beatles. 70er... Sweet, Suzi Quartro, Scorpions. Punk... Sex Pistols, Nina Hagen. 80er... Neue Deutsche Welle, New Wave. Meine erste Band „Shit-Hip“ von 1980 -84. Dann der große Ecki Stieg mit seinen Grenzwellen. Das war dann der Einstieg in die schwarze Szene mit seiner hochinspirierten Musik und einem unglaublichen Facettenreichtum, den ich nach Punk und New Wave so sehr vermisst hatte. Alle Bands aufzuzählen würde jeden Rahmen sprengen.

Wie und wo habt ihr euch gefunden?

Mit Marko bewohnte ich das gleiche Mietshaus in den 90ern. Seinen Bruder Jörgie lernte ich dann bei meinem ersten Meraluna- Besuch 2000 kennen. Den Entschluss, eine Band zu gründen hatten wir beim Meraluna 2005, nachdem ich in der Welt der Sequenzersoftware eine neue Heimat gefunden hatte. Eigentlich komme ich von der E-Gitarre.

Bezüglich Namen gibt’s da eine Geschichte?

Oh ja. Basis für Name und Logo ist das Dreieck und seine mystische Bedeutung. Es beschreibt die drei Punkte der bewußten Veränderung. Erster Punkt, unten links: Die Erkenntnis, das etwas falsch läuft und das sich etwas ändern muss (Error). Zweiter Punkt, unten rechts: die Aktivität. Man muss etwas tun, sich bewegen. Ansonsten bleibt man ewig im ersten Punkt hängen (Enter). Mit der Aktivität erreicht man einen neuen Zustand (Exit). Der wiederum die Basis für neue Aktivitäten ist.

Kann man auch im youtube video „How should I be?“ sehen...

Das LOGO ist dieser Philosophie angepasst. Es zeigt gleichzeitig auch ein gespiegeltes E. Also die Dualität aller Dinge. Das linke E ist zugleich eine 3. Eine 3 hat weiche Konturen, symbolisiert die Emotionen. Das E hat scharfe Konturen, entspricht so dem Intellekt. Beide führen einen ständigen Kampf um die geistige Vorherrschaft aus. Drei E im Bandnamen... das sind neun Querstriche. Sie stehen für die neun Stufen der Erkenntnis, neun Pforten... Man muss dreimal um das Dreieck wandern...alles sehr mystisch... könnte noch Stunden darüber reden...

Wer hat die Ideen zu den Songs und wie entstehen sie?

Die Songs entstehen alle in meinem Musiklabor... Klingt besser als das Wort Computer, oder? Dabei fliesst die Musik durch mich durch und ich muss sie nur noch in verarbeitbare Informationen transformieren... So ähnlich hat es einmal Claude Debussy gesagt. Und es stimmt. Man denkt sich Musik nicht aus. Sie fliesst aus deinem Geist. Die Texte entstehen später. Dabei greife ich mir oft Themen aus der Mythologie, Themen geistiger Abgründe oder das Thema der Enttäuschung vom Leben. Dem „alleine sein“, „sich anders als andere fühlen“ und der ewigen Suche nach der Zwillingsseele.

Wie viel Zeit investiert ihr pro Woche in euer Musikprojekt?

Jede freie Minute. Dabei zähle ich auch Facebook- Aktivitäten, Covergestaltung, Fotoshooting, und Geschichtsrecherchen dazu. Es ist alles sehr vielfältig. Das ist das Tolle! Auch ein Interview braucht Zeit und macht Spaß! Man ist gezwungen, sich mal wieder selbst zu reflektieren. Das vergisst man zu oft. Mit der Zeit sind jede Menge Freunde zur 3E Familie dazu gekommen. So beschäftigt sich unser Freund Rolf Müller mit der Homepage www.errorenterexit.de und Claudia Rossner-Poniz betreibt erfolgreich Promotion für uns. Ohne diese helfenden Hände wäre vieles gar nicht möglich.

Den letztlich professionellen Touch bekam unsere Musik durch die Unterstützung von Detlev Schmidtchen (dETsmi). Als langjähriger Freund und Kollege unterstützte er mich beim Umstieg auf Apple und Logic.

Aktuelle (kommende) CD/SINGLE/EP?

Heißt Räderwerk. Es gibt ein Räderwerk in Hameln. Man hat dort ein kleines Museum errichtet und Szenen aus den 70ern mit Möbel und Autos nachgestellt. Eine Zeitreise sozusagen. Die Songs sind soweit fertig. Sobald das Cover steht, werden die Songs auf allen Download Portalen und anderen Anbietern, wie z.B. Spotify zu haben sein. Ich denke mal im Mai ist es soweit. 14 neue Songs auf unserem sechsten Album. Ausserdem planen wir mindestens ein Video zu drehen. Das erste machen wir mit unserem Freund Schwarzdreher. Er hat auch schon die starken Videos zu Sanguina und Guardian erschaffen.

Wo seid ihr schon aufgetreten und wo würdet ihr noch gerne überall auftreten?

Wir hatten Auftritte auf einem Festival in Köln, in Sarstedt, unserer alten Heimat, und in Luckenwalde. Dort waren wir zusammen mit Chrom, Edenfeld und anderen zu sehen.

Konzerte sind sehr zeitintensiv in der Vorbereitung. Mein Job lässt dies leider nicht immer zu. Ausserdem sind wir unabhängig und gehören zu keinem Label. Das ist gut, weil wir uns alle künstlerischen Freiheiten nehmen können und niemandem sein Geld verdienen müssen, aber auch schlecht, weil die starke Hand im Hintergrund fehlt. Selbst organisierte Konzerte kosten viel Geld. Licht, Miete, Mastering, Catering, Security... Wenn wir eingeladen werden, ist das natürlich was anderes... (lacht). Unser großer Traum war immer auf dem Meraluna zu spielen. Mal sehen was noch kommt...

Bekommt ihr Unterstützung von euren Familien?

Man muss natürlich den Spagat zwischen Familie und der Musik beherrschen, sonst geht alles zu Bruch. Die Unterstützung bekommen wir. Keine Frage.

Wie kommt ihr beim anderen Geschlecht an, gibt’s viele Heiratsanträge? Oder passen da eure Frauen/Männer penibel auf? :P

Oh, (lacht) Heiratsanträge haben wir bisher noch nicht bekommen. Das ist auch nicht erstrebenswert. Wichtig ist uns die Freundschaft mit unseren Hörern und der persönliche Kontakt. Das passiert teils über Facebook, aber auch bei Festivals wie dem Meraluna oder dem Nordstern. Statt Sex and Drugs and Rock n Roll gibt’s bei uns Sekt und Drops und Rosenkohl... (lacht)

Was macht ihr beruflich? - Und gibt es noch andere kreative Tätigkeiten außerhalb der Musik die einer von euch macht?

Hier halten wir uns bewußt bedeckt, weil wir Beruf und Musik trennen. Ich bin öfters in der Welt unterwegs. Soviel kann ich sagen. Und es macht Spaß. Als Musiker ist man auch Maler, Dichter, Fotograf, Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor, usw... Das müsste reichen, oder? (lacht)

Wie schätzt ihr bis jetzt euren Erfolgsweg ein?

Mehr als wir je erwartet hätten. So würde ich sagen. Es gibt Millionen von Bands auf der Welt. Wir haben Freunde rund um den Globus und es werden ständig mehr. Wir waren mit dem Video von Drachenherz im Fernsehen, unser Bild hing als Gemälde bei einer Vernissage neben Rammstein und wir haben Songs, die von vielen Internet Radios gespielt wurden. Einmal habe ich auf dem Heimweg einen Song im lokalen Sender im Autoradio gehört. Das ist der Hammer! Dann denkst du wir haben unser Ziel erreicht! Alles andere wäre schön, ist aber unrealistisch.

Welche Beurteilung von Fans/Freunde/Familie/Magazine usw. hat euch am meisten gefreut?

Jemand meldete sich bei mir und bedankte sich für den Song Drachenherz. Sagte, dieser Songs habe Ihr über die schlimmste Zeit ihres Lebens hinweg geholfen. Das zählt mehr als alles Geld der Welt.

Wie geht ihr mit negativer Kritik um?

Konstruktive Kritik ist immer gern gesehen. Habe ich auch schon viel davon profitiert. Kam von qualifizierten Leuten aus der Szene wie z.B. Lars Felker von Orange Sector.

Wer nur meckern will, das nervt. Hatten wir auch schon zum Video Zerberus, das wir in den Heilstätten in Beelitz gedreht hatten. Oder jemand, der meinte, wir hätten das Feindflug Logo umgedreht. Wenn man den Hintergrund zu unserem Logo kennt, wirkt der Vergleich banal. Aber so ist das. Sobald du die Haustür aufmachst und raus gehst, stellst Du dich der Öffentlichkeit. Das ist ok.

Wen ihr jemanden treffen könntet, wer würde das sein und warum?

Ich möchte die Leute treffen, die heute auf unserer Facebook Seite „gefällt mir“ geklickt haben. Ich möchte wissen was sie dazu bewegt hat und was es für Menschen sind. Ich liebe Geschichten. Jeder Mensch hat eine. Das ist faszinierend.

Wie seht ihr das weltliche System?

Die Freiheit des Menschen ist unantastbar und die Freiheit des einen endet da wo die des anderen anfängt. Das gilt im Kleinen wie im Großen. Jeder soll sein Ding machen, aber nicht anfangen zu missionieren. Da fängt das Elend an. Jeder kann dazu beitragen, dass die Welt ein bisschen erträglicher wird. Auch Monster brauchen Liebe! (lacht)

An was glaubt ihr?

Du meinst spirituell? Ich denke, alle Bemühungen des Menschen dies zu erforschen sind kläglich gescheitert und unterlagen einer riesigen Fehlinterpretation die vielen Menschen das Leben kostete. Man kann es erahnen, in manchen Momenten. Momente in denen du unfähig bist zu sprechen, weil in dir etwas anderes, höheres wirkt. Die Intuition ist ein Ausläufer davon. Auch die Muse, die den einen küsst und den anderen ignoriert sind Nervenenden dieser Kraft. Es gibt Denkmodelle, die dies beschreiben. Daran kann man sich orientieren. Ein konkreter Glaube lässt sich daraus jedoch nicht herausbilden.

Was findet man in euren Kühlschränken?

Ich bekomme Angst... Was fragst Du noch?

Ok... aktuell: Alles für Frühstück, Abendbrot und kalte Hähnchenschnitzel.

Vegetarier bin ich nicht. Pflanzen sind auch Lebewesen. Sie können nur nicht Muh machen...

Was würdet ihr alles ändern wenn ihr einen Tag „Gott“ spielen könntet?

3E allmächtig... (lacht)

Jeder kann jeden Tag Gott spielen indem er schöpferisch tätig ist. Also ändern wir nicht, wir erschaffen... neue Musik.

Was für ein Youtube Video von euch würdet ihr uns empfehlen?

Drachenherz. Weil es das erste ist.

Wann und wo sind eure nächsten Gigs?

Leider ist nichts geplant.

Etwas zum Abschluß...

Jeder Mensch ist etwas besonderes. Bleibt nicht im Error hängen, sondern schafft Euch über das Enter einen Weg zum Exit!

Vielen Dank!

Weitere Infos unter:

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